Plattenfest

Die Bodenplatte ist fertig. Die beiden sehr sympathischen und fleißigen Akost Mitarbeiter Lars und Thomas haben gestern geschuftet was geht.
Nachmittags kam dann die Betonpumpe und der erste Betonmischer. Insgesamt wurden 3 Betonmischer benötigt. Das ist alles recht spannend, wenn man so etwas vorher noch nicht gesehen hat.

Wie es hier auf dem Dorf so ist musste das gefeiert werden. „Richtfest“ kann man die Feier aber noch nicht nennen… Thomas und Lars konnten helfen: „Wir nennen das Plattenfest“.
Und so gab es am Abend noch einen kleinen Umtrunk mit dem Nachbarn und den Akost Leuten.

Das Wetter ist übrigens Perfekt für die Bodenplatte. Gestern war es warm – aber nicht zu heiß. Heute Nacht hat es zu Regnen begonnen. Meinen Rasensprenkler werde ich wohl erst für den Garten brauchen. Aber das hat noch Zeit 😉
Jetzt ist hier wieder Pause. Vermutlich bis zum 13 Juni, wenn das Haus kommt. Außer es passiert vorher noch etwas erwähnenswertes.

Fundament

Das Fundament wurde betoniert und die Umrandung der Bodenplatte eingesetzt.
Jetzt kann man zum ersten mal die Wände des Hauses erahnen. Es sieht im Moment kleiner aus, als gedacht. Das scheint aber optisch sehr zu täuschen. Wenn man andere Berichte liest, denkt das jeder, wenn die Bodenplatte fertig ist.

Heute soll der Rest betoniert werden. Wenn es so heiß bleibt, muss ich die Bodenplatte dann ein paar Tage gießen.
Ich habe mir schon mal einen Rasensprenkler besorgt.

Gestern war endlich „nächste Woche Montag“

Nachdem der Termin für die Bodenplatte mehrmals auf entweder „Donnerstag nächste Woche“ oder „Montag nächste Woche“ verschoben wurde, war es gestern soweit. Gestern, also am Dienstag fuhr das erste Akost Fahrzeug auf das Grundstück.

2 sehr nette Mitarbeiter machten sich sofort an die Arbeit, und Abends konnte man schon richtige Fortschritte sehen.

Alle Leerrohre für Wasser, Strom und Telekom sind verlegt und um das Haus wurde der Fundamentgraben gezogen.

Heute (Mittwoch) soll dieser betoniert werden.

Unsere Freude über den ersten Fortschritt wurde allerdings recht schnell wieder eingedämmt. Der Termin für den Hausbaubeginn wurde schon wieder eine Woche verschoben. Der war erst der 24.5, dann „ganz sicher“ der 6/7 Juni. Jetzt ist es 100% der 13. Juni.

Zeitangaben der Akost GmbH kann man wohl grundsätzlich nur als grobe Einschätzung ohne Bedeutung sehen. Was sich geändert hat, ist die Kommunikation.
Während uns der Bauleiter für den Tiefbau so gut wie gar nicht – oder nur wenn er gezwungen wurde – informiert hat, ist der künftige Bauleiter für den Hochbau sehr informativ.

Im Moment haben wir also eher gemischte Gefühle. Auch auf anderen Blogs wurde von den Zeitproblemen der Akost GmbH geschrieben. Am Ende waren dann aber alle sehr glücklich über Ihr Haus und würden die Firma weiterempfehlen. Das gibt Hoffnung 😉

Katastrophenwoche

Wie nicht anders zu erwarten, musste auch die Baugrube für das Haus viel tiefer ausgehoben werden, als berechnet. Und danach mit teurem Material (Betonrecycling) wieder aufgefüllt werden.

Ich frage mich, wofür man ein teures Bodengutachten machen lässt, wenn dieses am Ende nur nutzloses Papier ist. Und das, obwohl die Bohrungen direkt an den Stellen stattgefunden haben, an denen der Mutterboden genau so tief war wie sonst auch.

Dann gab es eine gute Nachricht: Beim Aushub der Straße für den Wasseranschluss war der Grundwasserspiegel nicht so hoch, dass ein extra Pumpenfahrzeug anrücken musste. Das wäre sonst nochmal recht teuer geworden. Puh.

Es ging aber weiter. Nachdem der Abwasseranschluß dran war, sollte dieses vom Bauamt vor Ort abgenommen werden. Der Bauamtsleiter war aber nicht begeistert. Es wurde noch kein „Entwässerungsantrag“ gestellt. Somit kann er das auch nicht abnehmen.
Hätte er wollen, hätte er verlangen können, dass das Loch wieder zu gemacht wird – und wenn der Antrag da ist, wieder auf.
Er hat nun aber eingewilligt, auf den Antrag zu warten… wenn es schnell geht.
Ich hatte bereits vor 3 Wochen eine Mitteilung an die Akost GmbH geschickt, dass der Antrag noch fehlt. Bisher habe ich noch keine Rückmeldung bekommen. Auch heute nicht, nachdem ich nochmal die Dringlichkeit dargelegt hatte.

Es kam dann noch schlimmer. Besagter Bauamtsleiter hat uns noch mitgeteilt, dass er das geplante Gefälle von 11% für das Abwasser nicht genehmigen wird. Das würde sonst innerhalb von wenigen Wochen verstopfen. Toll!
Wir müssen also einen zweiten Abwasserschacht weiter oben einbauen lassen.

Ein kaputter Bagger und ein Stück mehr Auffahrt

Gestern begann der 2. Bautag erstmal mit einem kaputten Bagger. Die Benzinpumpe war festgesessen und hat beim Anlassen den Keilriemen beschädigt.
Die Tiefbaufirma wollte gerade einen anderen Bagger herfahren, aber dann hat sich der Monteur gemeldet. Er konnte gleich vorbei kommen und den Schaden beheben.

Um 11:00 Uhr ging es dann weiter mit der Auffahrt. Bis zu Mittagspause… dann war der Bagger wieder kaputt. Es lief Hydrauliköl aus.
Der Monteur hatte wohl vergessen, einen Schlauch wieder richtig anzuschließen.
Naja, das konnte schnell behoben werden und die Arbeiter konnten mit der Auffahrt weiter machen.

Unser Grundstück hat durchgehend ~80 cm Mutterboden. (An wenigen Stellen etwas mehr, wie gestern bemerkt). Darunter ist allerdings bester Baugrund: Fester Kies. Der Nachteil ist, dass eben 80cm abgetragen und wieder aufgefüllt werden müssen. Der Vorteil: Die Verfestigung des Untergrundes ist dann einfacher und hält Bombenfest. Außerdem werden wir keine Probleme mit der Regenwasserversickerung haben.

Zwischenzeitlich ist unser Tiefbauer mit unserer Hausbaufirma in Kontakt. Die beiden klären ab, ob er nicht auch gleich den Aushub für unsere Bodenplatte übernimmt.
Das wäre von Vorteil für die Baufirma, da diese dann nicht die Maschinen herfahren müssen. Mal sehen, ob die beiden sich preislich einig werden.
Uns wäre es recht, das könnte den Baufortschritt beschleunigen.

Die Auffahrt an sich wird von einigen Nachbarn und Begutachtern als recht Steil empfunden. Uns, als bisherige Schwarzwälder, fällt der kleine Hügel kaum auf 😉

Außerdem musste noch die Wurzel der großen Trauerweide entfernt werden. Da hatte auch der Bagger fast eine Stunde damit zu kämpfen. Ich bin froh, dass ich nicht versucht habe, diese selbst auszugraben 🙂

 

Ein Anfang! Endlich!

Heute hat unser Tief- und Straßenbauer begonnen, die Auffahrt herzustellen.
Nach Frost und Regen konnte es endlich losgehen.

Wir haben nochmal kurz abgesprochen und los ging es.

Nach kurzer Zeit war die Mauer weg und alle haben sich gefreut, dass unter dem Erdboden gleich Kies kommt.

Leider hielt diese Freude nicht lange an. Denn bald stellte sich heraus, dass der Mutterboden an den meisten Stellen doch eher 60 cm bis 1m tief ist.
An manchen sogar 1,50m.

Auf dem Mutterboden (Humus. Wie man das auch nennen mag) kann man nichts errichten. Nicht mal eine Auffahrt. Nach wenigen Jahren würde das wellig und wackelig werden. Also muss dieser bis auf eine tragbare Schicht abgetragen – und dann wieder aufgefüllt werden.

Das bedeutet für uns natürlich Mehrkosten.

Mehr abgraben, mehr wegfahren, mehr auffüllen….

Noch ist das alles im Rahmen.

Hauptsache, es geht endlich los!

Probebaden bei Duravit

Die Badewanne ist einer der wichtigsten Orte – zumindest für den zukünftigen Herrn im Hause 😉
Deswegen haben wir überlegt, eine Badewanne mit Whirlpoolfunktion einzubauen.
Da wir nicht sicher waren, ob die Düsen im Wannenboden evtl. unbequem beim Liegen werden, und welches System da Sinn macht, waren wir Probebaden.
Das kann man im Designcenter der Firma Duravit in Hornberg. Man meldet sich an, bekommt einen Termin und kann dann 2 Stunden die verschiedenen Wannen ausprobieren. Das ganze ist auch noch kostenlos und toll gemacht!
Man bekommt Handtücher, Bademantel und Badeschlappen und los gehts. Gebadet wird natürlich in Badehose / Badeklamotten.

Das ist wirklich unvorstellbar. Wir hatten in den 2 Stunden ca. 5 Badewannen, einen Whirlpool und sogar eine Sauna zur Verfügung. Herrlich.

 

Am Ende hat sich dann auch ein Modell als Favorit herausgestellt. Wer so etwas möchte, sollte die verschiedenen Systeme wirklich vorher ausprobieren. Es könnte sonst herbe Enttäuschungen geben!

Wir haben uns nach einiger Bedenkzeit nun allerdings doch gegen eine Whirlpoolwanne entschieden. Die Gründe dafür:

  • Man darf nur spezielle Shampoos und Badezusätze benutzen. (Diese schäumen nicht)
  • Die Reinigung der Wanne macht uns Sorgen (Um die Düsen könnte sich Kalk etc. ansammeln)
  • Was ist, wenn das Ding kaputt geht?

Am allermeisten stört uns, dass man nicht das Shampoo nehmen kann, welches man möchte. Hier hat doch jeder seine eigene Vorstellung was gut ist.
Und wer möchte schon nach dem Baden Duschen müssen, um die Haare Waschen zu können.
Und danach noch die Wanne sauber bekommen…?

Nichts desto trotz: Das ist ein toller Service von Duravit. Und es war super! Vielen Dank!

Wer auch mal Probebaden möchte: Hier entlang zum Duravit Design Center

Schriftlich, Freund, Motorsäge

Schriftlich
kam dann auch nach 3 Tagen der Rote Punkt. Und der ganze genehmigte Bauantrag samt Rechnung. Ich hoffe, die Verwaltungsgebühren sind damit vorbei.
Viel bezahlt für gefühlt nix.

Der Freund
kam mit der Motorsäge. Und es war klasse. Beim ersten Versuch haben wir den größten Baum gefällt. Leider war die Motorsäge nicht scharf genug.
Wir haben der Technik mit einem Beil getrotzt.
Nachdem der Baum in die richtige Richtung (Nicht auf Nachbars Dach) gefallen ist, konnten wir den Erfolg mit einem saftigen Holfzällersteak und einem Bierchen im Nachbarort feiern.

Die Motorsäge
Ein bis zwei Wochen nach der ersten Fällung wollten wir dann die restlichen Bäume mit Respekt fällen. Alles gefällte Holz wird entweder unserem ersten Kaminfeuer oder der Eigenproduktion von Möbeln zugunsten kommen. Die Reste auf die Grüngut-Sammelstelle.
Anfangs wollte die frisch geschliffene Motorsäge nicht anspringen.
Hier vor Ort gibt es aber einen Motorsägen-Spezial-Fach-Laden.
Dort haben wir eine neue Zündkerze (passend) gekauft und an der Tanke frisches Gemisch.

Und dann
lief sie. Und wie! Nach 15 min. waren alle störenden Gewächse am Boden.
Kurze Zeit später hatten wir alle Äste mit Hilfe unseren tollen und helfenden Frauen sortiert in Grüngut und Feuerholz.

Einfach Klasse,
so ein Freund, der mit der Motorsäge mal kurz rüberfährt. Er will nicht auf Fotos und nicht ins Netz. Ich hoffe es gelingt Ihm. Danke.. Freund!

Genehmigt!

Gerade mal 2 Tage nach meinem Post über das Baurechtsamt in Offenburg hat sich die Internetseite bauantrag-ortenaukreis.de tatsächlich geändert.

Nicht im Aussehen. Nicht in der nüchternen und nutzlosen Art. Nicht im Informationsgehalt.

Nur eine Zeile in der Tabelle hat sich geändert:

„Noch nicht entschieden“ wurde zu „Genehmigt“.

Ich bin natürlich gleich zum Briefkasten gerannt. Da war aber noch nichts.
Von daher hat dieser, ansonsten Nutzlose Dienst, doch einen Nutzen: Ich erfahre einen (?) ein Paar (?) Tage vorher den Status.

Natürlich freuen wir uns unheimlich, dass es nun weitergehen kann.
Und große Erleichterung macht sich breit. Man weiß ja nie, was sich so ein Amt ausdenken kann, um einem das Leben schwer zu machen.
Aber es ist (h)offen(sicht)lich alles gut gegangen.

Ich vertraue der Internetseite natürlich nicht. Bei Staatsangelegenheiten möchte sogar ich ein Papier mit Stempel und Unterschrift 😉
Aber der Briefkasten hat sich seit heute in einen Hoffnungskasten verwandelt. Vielleicht entdecke ich ja schon in kurzer Zeit etwas anderes als Zahlungsaufforderungen vom Finanzamt darin.

 

Nichts geht beim Baurechtsamt Offenburg

Was passiert eigentlich mit meinen Steuern, die ich immer sofort und ohne Verzug zahlen muss? Was macht der Staat damit? Ach ja! Er lässt tolle Services programmieren.
Z.B. den mega Service des Baurechtsamt Offenburg.

bauantrag-ortenaukreis.de

Das ist wirklich super. Da kann man sich jeden Tag einloggen und immer das gleiche sehen. „Nicht entschieden“.

online

 

Mehr nicht. Da steht nichts. Nichtmal, warum der Bauantrag immer noch nicht entschieden ist. Keine Info, was gemacht wird und warum es so lange dauert.
Kein Hinweis, WAS eigentlich so lange dauert.

Wir sollen auf keinen Fall den Bearbeitungsstand Anfragen um einer „zügigen Bearbeitung“ beizutragen. (Ein Hinweis für Beamte: Schlagen Sie mal unter dem Stichwort Ironie nach)

Bildschirmfoto 2016-12-17 um 09.42.45.png

Am 22. Mai waren wir beim Notar. Seither warten wir auf den Staat.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es auch am 12.01.2017 immer noch lautet „Nicht entschieden“. Welche rechtlichen Mittel habe ich dann?
Kann ich dem Staat dann unsere Mehrkosten wie Miete und Bereithaltungszinsen in Rechnung stellen?