Es passiert was!

Heute kamen die Bauanträge von der Architektin der Akost. Ich war erst etwas verwirrt, da einige Änderungen, die wir in den letzten Wochen gemacht hatten noch nicht in den Zeichnungen enthalten waren.
Laut Herrn Wimmer von der Akost ist das aber für den Bauantrag nicht relevant.

Wir haben dann den Unterschriftenmarathon in 3-facher Ausfertigung begonnen. Danach bin ich gleich zum Bauamt gegangen (Ja- zu Fuß … wir wohnen jetzt auf dem Dorf!) und habe die Unterlagen abgegeben.

Frau S. die auch schon in einigen Telefonaten zuvor sehr hilfsbereit und freundlich war, hat diese gleich durchgeblättert und mir mitgeteilt, dass der Lageplan fehlt.
Hm.

Auch der immer hilfsbereite Herr Wimmer war bei der telefonischen Nachfrage etwas ratlos. „Normalerweise kommt das vom Vermesser“ war seine Aussage. Er wird sich darum kümmern. (Und ich werde berichten)2016-09-22-18-01-36

Zu diesem Thema warten wir also weiter.

Aber es ist noch mehr passiert: Wir wohnen jetzt in Schwanau in unserer 2. Übergangsunterkunft. Und wir genießen den Ort, die nicht vorhandenen Killersteigungen beim Gassi, die vielen Baggerseen, Obstwiesen, den Rhein, die Ruhe, die Nähe zu brauchbaren Geschäften, in 5 min auf der Autobahn, gute Gastronomie, Strassbourg – Freiburg – Offenburg um die Ecke, die wärmste Gegend Deutschlands u.v.m.

Ein Traum.

Das beste: Wir wohnen direkt neben unserem Bauplatz. Wir können also alles bestens im Auge behalten und uns bereits jetzt einleben.

Momentan rechnen wir damit, dass das Haus so im Februar bezugsfertig ist. Mal sehen. Panik herrscht noch nicht🙂

Warten… warten

Wir warten. Laut Notar warten wir auf das Grundbuchamt – laut Grundbuchamt auf den Notar.

Unseren Notartermin hatten wir am 15.05.16. Seither haben wir nur vom Finanzamt gehört. Die wollten ihr Geld. Man fragt sich manchmal schon, für was man die ganzen Steuern bezahlt, wenn alle Ämter etc. notorisch unterbesetzt sind.
Irgendwie fühlen wir uns gerade, als wollten wir in der ehemaligen DDR einen Trabi kaufen🙂

Aber heute kam eine Email (Natürlich auf Nachfrage) vom Notar, dass jetzt alles vorliegt und die „Fälligkeit eines Vorvertrages“ gestern gestellt wurde.
Tja mal abwarten. Beim letzten mal hat ein angeblich schon seit 3 Tagen verschickter Brief auch 2 Wochen gebraucht bis er bei uns ankam.

So lange gibt es einfach nichts zu berichten… Bis dann.

Glück, Pech, Glück, Pech, Glück

Das Grundstück haben wir von unserem künftigen Nachbarn gekauft. Bzw. er hat das Grundstück gekauft – und wir haben ihm eine Hälfte davon abgekauft.
Auf seiner Hälfte steht bereits ein Mehrfamilienhaus. Und wir haben uns riesig gefreut, dass er uns gleich eine Wohnung während der Bauphase direkt neben unserem Grundstück zur Kurzzeitmiete angeboten hat. (Hund kein Problem)

Was für ein Glück

Alles schien nach Plan zu laufen, denn wir haben unsere bisherige Bleibe (ein altes Mehrfamilienhaus) komplett ab 1.Juli 2016 vermietet. So war bereits ein Problem gelöst.

Leider dauerte es aber länger als geplant, bis die angebotene Übergangswohnung frei wurde. Und nach dem sie frei war, stellte sich heraus, dass sie saniert werden muss. Das wird also nichts mit 1.Juli😦

Pech

Zum Glück konnten wir dann aber mit dem Nachmieter unseres  alten Hauses ausmachen, dass er erst 14 Tage später übernimmt also zum 15. Juli. … aber spätestens dann.

Glück

Tja. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass es auch bis zum 15.Juli nicht mit der Übergangswohnung klappen wird. Die Sanierung ist aufwändiger als geplant und wird sich noch eine Weile ziehen …

Pech

Aber: Ein lieber Freund und Nachbar aus unserer bisherigen Heimat hat uns spontan eine ungenutzte Wohnung – mit Küche (!) – in seinem Haus angeboten.
Wir können da ein paar Wochen wohnen und warten, bis unsere eigentliche Übergangswohnung frei wird.

Wieder Glück🙂

Ist das nicht enorm? So viel Glück!

Wir können an dieser Stelle allen Rettern in der Not nur sagen:

Danke, Danke, Danke!
So viele Angebote, auch von Menschen, mit denen wir bisher eher weniger zu tun hatten (Mit dabei ein Wohnmobil, ein Zelt😉, eine Wohnung ohne Küche, ein Sofa in der eigenen Wohnung… ) Wahnsinn!

 

Es wird ein „Axel“ aus Norwegen

Der Bauvertrag ist unterschrieben und bestätigt: Es wird ein individualisierter „Axel“. Ein Schwedenhaus aus Norwegen🙂 Unsere Baufirma ist die Fa. Akost GmbH vertreten durch das Baubüro Süd/ Herr Vitus Wimmer http://www.bau-dein-schwedenhaus.de.
Die Fa. Akost GmbH baut Schwedenhäuser, aber die kommen nicht aus Schweden – sondern aus Norwegen.

Und es sind tolle Häuser!

Nach einigen Vergleichen war uns recht bald klar, dass wir mit dieser Firma bauen werden.

Herr Wimmer war von Anfang an sehr hilfsbereit und hat immer gute Lösungsvorschläge gemacht. „Können wir die Wand hier raus nehmen? Dieses Zimmer größer machen? Da noch eine Türe hin? Alles kein Problem. Nach kurzer Zeit war eine neue Zeichnung in der Mailbox…
Deswegen an dieser Stelle nochmal: Vielen Dank für die Geduld an Herrn Wimmer.

Und als wir dann auch noch das Haus (Modell Bernd) bei Heike vom Blog Mama baut ein Haus – Vår rødt hus ansehen konnten, war es sicher: Wir bauen mit Akost.

Vielen Dank dafür auch an Heike! Wir freuen uns, wenn Du mal bei uns vorbeikommst.

Hier nun eine Zeichnung und die Grundrisse, wie alles mal aussehen soll:

Hoffentlich geht es bald los. Wir können es kaum erwarten🙂

Henne oder Ei… oder die Katze im Sack?

Während wir uns um das richtige Haus gesorgt haben, sind viele ungeklärte Fragen aufgetaucht.

Ist der Boden stabil genug für das Haus. Gibt es Hochwasser- oder Frostprobleme? Was kostet die Auffahrt. Wieviel kostet der Abwasseranschluss. Ist das alles noch im Budget?

Und das ganz große Problem dabei ist, keiner kann es sagen oder verbindlich anbieten. „Dafür brauche ich Unterlage xxx“… dafür brauche ich Schein „yyyy“ dafür brauche ich …

Mal ein Beispiel: Um ein verbindliches Angebot für die Bodenplatte zu bekommen braucht man ein Bodengutachten. Für das Bodengutachten braucht man einen Katasterauszug mit Höhenangaben. Für den Katasterauszug braucht man die amtliche Vermessung. Für die amtliche Vermessung braucht man eine Bestätigung dass man Besitzer des Grundstücks ist…

So ungefähr stellt es sich dar. Jeder Schein bedingt einen Schein, den man noch nicht hat.

Das bedeutet im Vorfeld schon: Telefonieren, telefonieren, informieren und Mailen. Gar nicht so einfach und kostet mehr Zeit wie gedacht.

Unsere grobe Schätzung was Kosten anbelangt ist derzeit so: Grundstückpreis + geschätzter Hauspreis + 30%

Wir werden sehen, ob das reicht.

Heute haben wir notariell das Grundstück gekauft. Wir freuen uns🙂

Welches Haus es wird, und wer unser Anbieter ist, werden wir schreiben, sobald der Vertrag geklärt und unterschrieben ist.

 

Welches Haus darf’s denn sein?

Die Angebotspalette ist riesig – und die Preisspanne ebenfalls.
Nach wenigen Tagen und vielen ausgefüllten Kontaktformularen landeten stapelweise Prospekte im Briefkasten.

Schnell stellt man dann fest, dass die Preise auf den Prospekten meist Makulatur sind. Ganz krass war das bei einem sehr aggressiv werbenden Anbieter. Kompletthaus angeblich 89.250,- EUR… Nach 1 min Telefonat waren es aber schon 240.000,- EUR und da war noch kein Fundament enthalten. Strom und Sanitär müsste auch noch besprochen werden. Diese Prospekte landeten sehr schnell in der blauen Tonne. Hoffentlich werden Sie im nächsten Leben für einen besseren Zweck verwendet.

Einige Anbieter versprechen auch sehr hohe Ersparnisse durch Eigenleistung. Das ganze Haus kann dort selbst gebaut werden. Das klang anfangs sehr interessant. Aber bei genauer Betrachtung – und nach den ersten Angeboten – traten auch schon Bedenken auf. Das braucht schon sehr viel Zeit. Auch Wetter, Helfer und ganz wichtig: Lieferkosten! Jede Anlieferung wird einzeln berechnet. Da kommt schon ganz schön was zusammen. Und oft kostete das Haus nach genauerer Betrachtung gleich viel wie andere. Nur zusammenbauen musste man es immer noch selbst.

Ein Schwedenhaus wäre doch toll auf dem Grundstück

Immer öfter schauten wir uns die schönen Schwedenhausprospekte an. Irgendwie gemütlich solche Häuser. Optisch passen Sie auch sehr schön auf das Grundstück. Schwedenhäuser wurden dann schnell zu unseren Favoriten.

Und das ist momentan auch der Status: Es wird ein Schwedenhaus.
Einen Anbieter haben wir auch schon in der engeren Auswahl. Darüber dann demnächst mehr…

Doch ein Neubau…?

Genau diese Frage haben wir uns bei der Suche nach einem neuen Heim in letzter Zeit immer wieder gestellt.
In 2016 ziehen wir um. Das war schon lange der Plan. Der neue Ort sollte auf jeden Fall weniger bergaufgehen beim Gassi bieten. Er sollte ursprünglich in der Nähe von Freiburg sein und eine gute öffentliche Verkehrsanbindung bieten.

Immobilienscout und Immonet waren die letzten Monate unsere täglichen Anlaufseiten bei der Suche nach einem gebrauchten Haus. Schnell war klar, dass „nähe Freiburg“ nicht möglich ist. Die Preise dort explodieren gerade. So haben wir den Suchkreis ständig erweitert und angepasst.
Irgendwann tauchten dann erste Häuser auf, die in unser Budget passten. Allerdings haben wir dann bei den Besichtigungen festgestellt, dass da jeweils noch sehr viele Renovierungsarbeiten anliegen. Und immer wieder kam die Überlegung: „Für das Geld kann man auch neu bauen“.

Und so kam es zu diesem Blog. Eines Tages tauchte ein Grundstück im zwischenzeitlich als „Traumort“ erkorenen Ort auf. Ein bis zwei Anrufe und eine Autofahrt später standen wir auf dem Grundstück in Schwanau/Ottenheim und trauten unseren Augen nicht.
Heimliche Wünsche gingen hier in Erfüllung: Ruhe, ein Bach neben dem Grundstück, der richtige Ort (Flach, Warm, genügend Infrastruktur, Autobahnnähe, ein Flugplatz in der Nähe u.v.m).

Am nächsten Tag war eine Anzahlung getätigt und das Grundstück fest reserviert.

Jetzt wird es eben doch ein Neubau!

Hier schon mal ein erstes Bild vom Grundstück. In nächster Zeit kann ich hoffentlich schönere machen.

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Leider muss die schöne Trauerweide weg. Genau dort „muss“ das neue Haus stehen.