Welches Haus darf’s denn sein?

Die Angebotspalette ist riesig – und die Preisspanne ebenfalls.
Nach wenigen Tagen und vielen ausgefüllten Kontaktformularen landeten stapelweise Prospekte im Briefkasten.

Schnell stellt man dann fest, dass die Preise auf den Prospekten meist Makulatur sind. Ganz krass war das bei einem sehr aggressiv werbenden Anbieter. Kompletthaus angeblich 89.250,- EUR… Nach 1 min Telefonat waren es aber schon 240.000,- EUR und da war noch kein Fundament enthalten. Strom und Sanitär müsste auch noch besprochen werden. Diese Prospekte landeten sehr schnell in der blauen Tonne. Hoffentlich werden Sie im nächsten Leben für einen besseren Zweck verwendet.

Einige Anbieter versprechen auch sehr hohe Ersparnisse durch Eigenleistung. Das ganze Haus kann dort selbst gebaut werden. Das klang anfangs sehr interessant. Aber bei genauer Betrachtung – und nach den ersten Angeboten – traten auch schon Bedenken auf. Das braucht schon sehr viel Zeit. Auch Wetter, Helfer und ganz wichtig: Lieferkosten! Jede Anlieferung wird einzeln berechnet. Da kommt schon ganz schön was zusammen. Und oft kostete das Haus nach genauerer Betrachtung gleich viel wie andere. Nur zusammenbauen musste man es immer noch selbst.

Ein Schwedenhaus wäre doch toll auf dem Grundstück

Immer öfter schauten wir uns die schönen Schwedenhausprospekte an. Irgendwie gemütlich solche Häuser. Optisch passen Sie auch sehr schön auf das Grundstück. Schwedenhäuser wurden dann schnell zu unseren Favoriten.

Und das ist momentan auch der Status: Es wird ein Schwedenhaus.
Einen Anbieter haben wir auch schon in der engeren Auswahl. Darüber dann demnächst mehr…

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Doch ein Neubau…?

Genau diese Frage haben wir uns bei der Suche nach einem neuen Heim in letzter Zeit immer wieder gestellt.
In 2016 ziehen wir um. Das war schon lange der Plan. Der neue Ort sollte auf jeden Fall weniger bergaufgehen beim Gassi bieten. Er sollte ursprünglich in der Nähe von Freiburg sein und eine gute öffentliche Verkehrsanbindung bieten.

Immobilienscout und Immonet waren die letzten Monate unsere täglichen Anlaufseiten bei der Suche nach einem gebrauchten Haus. Schnell war klar, dass „nähe Freiburg“ nicht möglich ist. Die Preise dort explodieren gerade. So haben wir den Suchkreis ständig erweitert und angepasst.
Irgendwann tauchten dann erste Häuser auf, die in unser Budget passten. Allerdings haben wir dann bei den Besichtigungen festgestellt, dass da jeweils noch sehr viele Renovierungsarbeiten anliegen. Und immer wieder kam die Überlegung: „Für das Geld kann man auch neu bauen“.

Und so kam es zu diesem Blog. Eines Tages tauchte ein Grundstück im zwischenzeitlich als „Traumort“ erkorenen Ort auf. Ein bis zwei Anrufe und eine Autofahrt später standen wir auf dem Grundstück in Schwanau/Ottenheim und trauten unseren Augen nicht.
Heimliche Wünsche gingen hier in Erfüllung: Ruhe, ein Bach neben dem Grundstück, der richtige Ort (Flach, Warm, genügend Infrastruktur, Autobahnnähe, ein Flugplatz in der Nähe u.v.m).

Am nächsten Tag war eine Anzahlung getätigt und das Grundstück fest reserviert.

Jetzt wird es eben doch ein Neubau!

Hier schon mal ein erstes Bild vom Grundstück. In nächster Zeit kann ich hoffentlich schönere machen.

2016-02-17 15.28.24
Leider muss die schöne Trauerweide weg. Genau dort „muss“ das neue Haus stehen.