Genehmigt!

Gerade mal 2 Tage nach meinem Post über das Baurechtsamt in Offenburg hat sich die Internetseite bauantrag-ortenaukreis.de tatsächlich geändert.

Nicht im Aussehen. Nicht in der nüchternen und nutzlosen Art. Nicht im Informationsgehalt.

Nur eine Zeile in der Tabelle hat sich geändert:

„Noch nicht entschieden“ wurde zu „Genehmigt“.

Ich bin natürlich gleich zum Briefkasten gerannt. Da war aber noch nichts.
Von daher hat dieser, ansonsten Nutzlose Dienst, doch einen Nutzen: Ich erfahre einen (?) ein Paar (?) Tage vorher den Status.

Natürlich freuen wir uns unheimlich, dass es nun weitergehen kann.
Und große Erleichterung macht sich breit. Man weiß ja nie, was sich so ein Amt ausdenken kann, um einem das Leben schwer zu machen.
Aber es ist (h)offen(sicht)lich alles gut gegangen.

Ich vertraue der Internetseite natürlich nicht. Bei Staatsangelegenheiten möchte sogar ich ein Papier mit Stempel und Unterschrift 😉
Aber der Briefkasten hat sich seit heute in einen Hoffnungskasten verwandelt. Vielleicht entdecke ich ja schon in kurzer Zeit etwas anderes als Zahlungsaufforderungen vom Finanzamt darin.

 

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Nichts geht beim Baurechtsamt Offenburg

Was passiert eigentlich mit meinen Steuern, die ich immer sofort und ohne Verzug zahlen muss? Was macht der Staat damit? Ach ja! Er lässt tolle Services programmieren.
Z.B. den mega Service des Baurechtsamt Offenburg.

bauantrag-ortenaukreis.de

Das ist wirklich super. Da kann man sich jeden Tag einloggen und immer das gleiche sehen. „Nicht entschieden“.

online

 

Mehr nicht. Da steht nichts. Nichtmal, warum der Bauantrag immer noch nicht entschieden ist. Keine Info, was gemacht wird und warum es so lange dauert.
Kein Hinweis, WAS eigentlich so lange dauert.

Wir sollen auf keinen Fall den Bearbeitungsstand Anfragen um einer „zügigen Bearbeitung“ beizutragen. (Ein Hinweis für Beamte: Schlagen Sie mal unter dem Stichwort Ironie nach)

Bildschirmfoto 2016-12-17 um 09.42.45.png

Am 22. Mai waren wir beim Notar. Seither warten wir auf den Staat.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es auch am 12.01.2017 immer noch lautet „Nicht entschieden“. Welche rechtlichen Mittel habe ich dann?
Kann ich dem Staat dann unsere Mehrkosten wie Miete und Bereithaltungszinsen in Rechnung stellen?