Richtfest

Letzten Donnerstag haben wir unser Richtfest gemacht. Es war Wunderschön.
Wir haben uns sehr gefreut, dass fast alle Nachbarn gekommen sind.

Und sooo viele liebe Freunde und Verwandte aus Schramberg. Und neue Freunde aus der Umgebung.

Vielen lieben Dank an alle für die Salate und Geschenke! Wir haben echt noch Tagelang die Geschenke angesehen und haben uns über die tollen Ideen und Sachen gefreut.
Und wir konnten fast alle zuordnen 😉

Vielen lieben Dank auch an unseren Zimmermann Rocco für seinen Richtfest-Vers.
Es war einfach nur schön, so viele liebe Menschen in unserem zukünftigen Haus zu haben.

Wir konnten sehen, dass die Küchen-Ess-Wohnzimmerkombi genug Platz für mindestens 40 Leute hat. Also ist das Haus groß genug 🙂

Und Gabi und ich können dort auch Tanzen (üben). Was besonders schön ist.

Danke an alle fürs kommen und mitfeiern,

Kai und Gabi

 

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Fenster

Gestern wurden unsere Fenster und die Terrassentüre eingesetzt.
Die Norwegischen Fenster funktionieren etwas anders als man es hier in Deutschland gewohnt ist. Der Kipp/Drehmechanismus ist irgendwie verdreht. Stellt man den Hebel Quer, wird das Fenster gekippt. Stellt man Ihn nach oben, geht das Fenster ganz auf.
Das stört uns nicht im geringsten. Im Gegenteil, das gibt dem ganzen einen eigenen Charakter.

Sehr praktisch sind die abnehmbaren Fenstersprossen. Das geht sehr einfach und erleichtert das Putzen.

Sieht alles super aus:

Wände und Dach

Jetzt geht alles Schlag auf Schlag.
Die beiden Zimmermänner haben die Platten für die Außenwände angebracht und das Dach mit wasserdichter Folie überzogen.
Manche Fenster waren beim Fotografieren noch nicht ausgeschnitten, was etwas merkwürdig aussieht.

Aber man kann definitiv erkennen, dass es ein Haus wird 😉

 

Das Haus nimmt Form an

Leider bin ich die letzten beiden Wochen nicht dazu gekommen, hier zu Posten. Aber jetzt gibt es endlich ein Update.

Das Haus kam – wie versprochen – am 13. Juni auf 2 LKW. Diese konnten nicht, wie geplant direkt an das Grundstück fahren, da die Straße einfach zu eng ist. Aber das Transportunternehmen hatte die richtigen Stapler dabei, um die Paletten „durchs Dorf“ an das Grundstück zu fahren.
Von dort wurden sie dann mit einem Kran an die Lagerplätze gehoben.

Die 2 Akost-Zimmermänner Rokko und Sven arbeiten seither daran, aus den Balken und Platten ein Haus zu machen. Es läuft alles super und wir freuen uns riesig, dass es nun voran geht.

Hier ein paar Bilder der letzten 2 Wochen:

Plattenfest

Die Bodenplatte ist fertig. Die beiden sehr sympathischen und fleißigen Akost Mitarbeiter Lars und Thomas haben gestern geschuftet was geht.
Nachmittags kam dann die Betonpumpe und der erste Betonmischer. Insgesamt wurden 3 Betonmischer benötigt. Das ist alles recht spannend, wenn man so etwas vorher noch nicht gesehen hat.

Wie es hier auf dem Dorf so ist musste das gefeiert werden. „Richtfest“ kann man die Feier aber noch nicht nennen… Thomas und Lars konnten helfen: „Wir nennen das Plattenfest“.
Und so gab es am Abend noch einen kleinen Umtrunk mit dem Nachbarn und den Akost Leuten.

Das Wetter ist übrigens Perfekt für die Bodenplatte. Gestern war es warm – aber nicht zu heiß. Heute Nacht hat es zu Regnen begonnen. Meinen Rasensprenkler werde ich wohl erst für den Garten brauchen. Aber das hat noch Zeit 😉
Jetzt ist hier wieder Pause. Vermutlich bis zum 13 Juni, wenn das Haus kommt. Außer es passiert vorher noch etwas erwähnenswertes.

Fundament

Das Fundament wurde betoniert und die Umrandung der Bodenplatte eingesetzt.
Jetzt kann man zum ersten mal die Wände des Hauses erahnen. Es sieht im Moment kleiner aus, als gedacht. Das scheint aber optisch sehr zu täuschen. Wenn man andere Berichte liest, denkt das jeder, wenn die Bodenplatte fertig ist.

Heute soll der Rest betoniert werden. Wenn es so heiß bleibt, muss ich die Bodenplatte dann ein paar Tage gießen.
Ich habe mir schon mal einen Rasensprenkler besorgt.

Gestern war endlich „nächste Woche Montag“

Nachdem der Termin für die Bodenplatte mehrmals auf entweder „Donnerstag nächste Woche“ oder „Montag nächste Woche“ verschoben wurde, war es gestern soweit. Gestern, also am Dienstag fuhr das erste Akost Fahrzeug auf das Grundstück.

2 sehr nette Mitarbeiter machten sich sofort an die Arbeit, und Abends konnte man schon richtige Fortschritte sehen.

Alle Leerrohre für Wasser, Strom und Telekom sind verlegt und um das Haus wurde der Fundamentgraben gezogen.

Heute (Mittwoch) soll dieser betoniert werden.

Unsere Freude über den ersten Fortschritt wurde allerdings recht schnell wieder eingedämmt. Der Termin für den Hausbaubeginn wurde schon wieder eine Woche verschoben. Der war erst der 24.5, dann „ganz sicher“ der 6/7 Juni. Jetzt ist es 100% der 13. Juni.

Zeitangaben der Akost GmbH kann man wohl grundsätzlich nur als grobe Einschätzung ohne Bedeutung sehen. Was sich geändert hat, ist die Kommunikation.
Während uns der Bauleiter für den Tiefbau so gut wie gar nicht – oder nur wenn er gezwungen wurde – informiert hat, ist der künftige Bauleiter für den Hochbau sehr informativ.

Im Moment haben wir also eher gemischte Gefühle. Auch auf anderen Blogs wurde von den Zeitproblemen der Akost GmbH geschrieben. Am Ende waren dann aber alle sehr glücklich über Ihr Haus und würden die Firma weiterempfehlen. Das gibt Hoffnung 😉

Katastrophenwoche

Wie nicht anders zu erwarten, musste auch die Baugrube für das Haus viel tiefer ausgehoben werden, als berechnet. Und danach mit teurem Material (Betonrecycling) wieder aufgefüllt werden.

Ich frage mich, wofür man ein teures Bodengutachten machen lässt, wenn dieses am Ende nur nutzloses Papier ist. Und das, obwohl die Bohrungen direkt an den Stellen stattgefunden haben, an denen der Mutterboden genau so tief war wie sonst auch.

Dann gab es eine gute Nachricht: Beim Aushub der Straße für den Wasseranschluss war der Grundwasserspiegel nicht so hoch, dass ein extra Pumpenfahrzeug anrücken musste. Das wäre sonst nochmal recht teuer geworden. Puh.

Es ging aber weiter. Nachdem der Abwasseranschluß dran war, sollte dieses vom Bauamt vor Ort abgenommen werden. Der Bauamtsleiter war aber nicht begeistert. Es wurde noch kein „Entwässerungsantrag“ gestellt. Somit kann er das auch nicht abnehmen.
Hätte er wollen, hätte er verlangen können, dass das Loch wieder zu gemacht wird – und wenn der Antrag da ist, wieder auf.
Er hat nun aber eingewilligt, auf den Antrag zu warten… wenn es schnell geht.
Ich hatte bereits vor 3 Wochen eine Mitteilung an die Akost GmbH geschickt, dass der Antrag noch fehlt. Bisher habe ich noch keine Rückmeldung bekommen. Auch heute nicht, nachdem ich nochmal die Dringlichkeit dargelegt hatte.

Es kam dann noch schlimmer. Besagter Bauamtsleiter hat uns noch mitgeteilt, dass er das geplante Gefälle von 11% für das Abwasser nicht genehmigen wird. Das würde sonst innerhalb von wenigen Wochen verstopfen. Toll!
Wir müssen also einen zweiten Abwasserschacht weiter oben einbauen lassen.

Ein kaputter Bagger und ein Stück mehr Auffahrt

Gestern begann der 2. Bautag erstmal mit einem kaputten Bagger. Die Benzinpumpe war festgesessen und hat beim Anlassen den Keilriemen beschädigt.
Die Tiefbaufirma wollte gerade einen anderen Bagger herfahren, aber dann hat sich der Monteur gemeldet. Er konnte gleich vorbei kommen und den Schaden beheben.

Um 11:00 Uhr ging es dann weiter mit der Auffahrt. Bis zu Mittagspause… dann war der Bagger wieder kaputt. Es lief Hydrauliköl aus.
Der Monteur hatte wohl vergessen, einen Schlauch wieder richtig anzuschließen.
Naja, das konnte schnell behoben werden und die Arbeiter konnten mit der Auffahrt weiter machen.

Unser Grundstück hat durchgehend ~80 cm Mutterboden. (An wenigen Stellen etwas mehr, wie gestern bemerkt). Darunter ist allerdings bester Baugrund: Fester Kies. Der Nachteil ist, dass eben 80cm abgetragen und wieder aufgefüllt werden müssen. Der Vorteil: Die Verfestigung des Untergrundes ist dann einfacher und hält Bombenfest. Außerdem werden wir keine Probleme mit der Regenwasserversickerung haben.

Zwischenzeitlich ist unser Tiefbauer mit unserer Hausbaufirma in Kontakt. Die beiden klären ab, ob er nicht auch gleich den Aushub für unsere Bodenplatte übernimmt.
Das wäre von Vorteil für die Baufirma, da diese dann nicht die Maschinen herfahren müssen. Mal sehen, ob die beiden sich preislich einig werden.
Uns wäre es recht, das könnte den Baufortschritt beschleunigen.

Die Auffahrt an sich wird von einigen Nachbarn und Begutachtern als recht Steil empfunden. Uns, als bisherige Schwarzwälder, fällt der kleine Hügel kaum auf 😉

Außerdem musste noch die Wurzel der großen Trauerweide entfernt werden. Da hatte auch der Bagger fast eine Stunde damit zu kämpfen. Ich bin froh, dass ich nicht versucht habe, diese selbst auszugraben 🙂

 

Ein Anfang! Endlich!

Heute hat unser Tief- und Straßenbauer begonnen, die Auffahrt herzustellen.
Nach Frost und Regen konnte es endlich losgehen.

Wir haben nochmal kurz abgesprochen und los ging es.

Nach kurzer Zeit war die Mauer weg und alle haben sich gefreut, dass unter dem Erdboden gleich Kies kommt.

Leider hielt diese Freude nicht lange an. Denn bald stellte sich heraus, dass der Mutterboden an den meisten Stellen doch eher 60 cm bis 1m tief ist.
An manchen sogar 1,50m.

Auf dem Mutterboden (Humus. Wie man das auch nennen mag) kann man nichts errichten. Nicht mal eine Auffahrt. Nach wenigen Jahren würde das wellig und wackelig werden. Also muss dieser bis auf eine tragbare Schicht abgetragen – und dann wieder aufgefüllt werden.

Das bedeutet für uns natürlich Mehrkosten.

Mehr abgraben, mehr wegfahren, mehr auffüllen….

Noch ist das alles im Rahmen.

Hauptsache, es geht endlich los!