Richtfest

Letzten Donnerstag haben wir unser Richtfest gemacht. Es war Wunderschön.
Wir haben uns sehr gefreut, dass fast alle Nachbarn gekommen sind.

Und sooo viele liebe Freunde und Verwandte aus Schramberg. Und neue Freunde aus der Umgebung.

Vielen lieben Dank an alle für die Salate und Geschenke! Wir haben echt noch Tagelang die Geschenke angesehen und haben uns über die tollen Ideen und Sachen gefreut.
Und wir konnten fast alle zuordnen 😉

Vielen lieben Dank auch an unseren Zimmermann Rocco für seinen Richtfest-Vers.
Es war einfach nur schön, so viele liebe Menschen in unserem zukünftigen Haus zu haben.

Wir konnten sehen, dass die Küchen-Ess-Wohnzimmerkombi genug Platz für mindestens 40 Leute hat. Also ist das Haus groß genug 🙂

Und Gabi und ich können dort auch Tanzen (üben). Was besonders schön ist.

Danke an alle fürs kommen und mitfeiern,

Kai und Gabi

 

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Schriftlich, Freund, Motorsäge

Schriftlich
kam dann auch nach 3 Tagen der Rote Punkt. Und der ganze genehmigte Bauantrag samt Rechnung. Ich hoffe, die Verwaltungsgebühren sind damit vorbei.
Viel bezahlt für gefühlt nix.

Der Freund
kam mit der Motorsäge. Und es war klasse. Beim ersten Versuch haben wir den größten Baum gefällt. Leider war die Motorsäge nicht scharf genug.
Wir haben der Technik mit einem Beil getrotzt.
Nachdem der Baum in die richtige Richtung (Nicht auf Nachbars Dach) gefallen ist, konnten wir den Erfolg mit einem saftigen Holfzällersteak und einem Bierchen im Nachbarort feiern.

Die Motorsäge
Ein bis zwei Wochen nach der ersten Fällung wollten wir dann die restlichen Bäume mit Respekt fällen. Alles gefällte Holz wird entweder unserem ersten Kaminfeuer oder der Eigenproduktion von Möbeln zugunsten kommen. Die Reste auf die Grüngut-Sammelstelle.
Anfangs wollte die frisch geschliffene Motorsäge nicht anspringen.
Hier vor Ort gibt es aber einen Motorsägen-Spezial-Fach-Laden.
Dort haben wir eine neue Zündkerze (passend) gekauft und an der Tanke frisches Gemisch.

Und dann
lief sie. Und wie! Nach 15 min. waren alle störenden Gewächse am Boden.
Kurze Zeit später hatten wir alle Äste mit Hilfe unseren tollen und helfenden Frauen sortiert in Grüngut und Feuerholz.

Einfach Klasse,
so ein Freund, der mit der Motorsäge mal kurz rüberfährt. Er will nicht auf Fotos und nicht ins Netz. Ich hoffe es gelingt Ihm. Danke.. Freund!

Genehmigt!

Gerade mal 2 Tage nach meinem Post über das Baurechtsamt in Offenburg hat sich die Internetseite bauantrag-ortenaukreis.de tatsächlich geändert.

Nicht im Aussehen. Nicht in der nüchternen und nutzlosen Art. Nicht im Informationsgehalt.

Nur eine Zeile in der Tabelle hat sich geändert:

„Noch nicht entschieden“ wurde zu „Genehmigt“.

Ich bin natürlich gleich zum Briefkasten gerannt. Da war aber noch nichts.
Von daher hat dieser, ansonsten Nutzlose Dienst, doch einen Nutzen: Ich erfahre einen (?) ein Paar (?) Tage vorher den Status.

Natürlich freuen wir uns unheimlich, dass es nun weitergehen kann.
Und große Erleichterung macht sich breit. Man weiß ja nie, was sich so ein Amt ausdenken kann, um einem das Leben schwer zu machen.
Aber es ist (h)offen(sicht)lich alles gut gegangen.

Ich vertraue der Internetseite natürlich nicht. Bei Staatsangelegenheiten möchte sogar ich ein Papier mit Stempel und Unterschrift 😉
Aber der Briefkasten hat sich seit heute in einen Hoffnungskasten verwandelt. Vielleicht entdecke ich ja schon in kurzer Zeit etwas anderes als Zahlungsaufforderungen vom Finanzamt darin.

 

Nichts geht beim Baurechtsamt Offenburg

Was passiert eigentlich mit meinen Steuern, die ich immer sofort und ohne Verzug zahlen muss? Was macht der Staat damit? Ach ja! Er lässt tolle Services programmieren.
Z.B. den mega Service des Baurechtsamt Offenburg.

bauantrag-ortenaukreis.de

Das ist wirklich super. Da kann man sich jeden Tag einloggen und immer das gleiche sehen. „Nicht entschieden“.

online

 

Mehr nicht. Da steht nichts. Nichtmal, warum der Bauantrag immer noch nicht entschieden ist. Keine Info, was gemacht wird und warum es so lange dauert.
Kein Hinweis, WAS eigentlich so lange dauert.

Wir sollen auf keinen Fall den Bearbeitungsstand Anfragen um einer „zügigen Bearbeitung“ beizutragen. (Ein Hinweis für Beamte: Schlagen Sie mal unter dem Stichwort Ironie nach)

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Am 22. Mai waren wir beim Notar. Seither warten wir auf den Staat.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es auch am 12.01.2017 immer noch lautet „Nicht entschieden“. Welche rechtlichen Mittel habe ich dann?
Kann ich dem Staat dann unsere Mehrkosten wie Miete und Bereithaltungszinsen in Rechnung stellen?

Doch ein Neubau…?

Genau diese Frage haben wir uns bei der Suche nach einem neuen Heim in letzter Zeit immer wieder gestellt.
In 2016 ziehen wir um. Das war schon lange der Plan. Der neue Ort sollte auf jeden Fall weniger bergaufgehen beim Gassi bieten. Er sollte ursprünglich in der Nähe von Freiburg sein und eine gute öffentliche Verkehrsanbindung bieten.

Immobilienscout und Immonet waren die letzten Monate unsere täglichen Anlaufseiten bei der Suche nach einem gebrauchten Haus. Schnell war klar, dass „nähe Freiburg“ nicht möglich ist. Die Preise dort explodieren gerade. So haben wir den Suchkreis ständig erweitert und angepasst.
Irgendwann tauchten dann erste Häuser auf, die in unser Budget passten. Allerdings haben wir dann bei den Besichtigungen festgestellt, dass da jeweils noch sehr viele Renovierungsarbeiten anliegen. Und immer wieder kam die Überlegung: „Für das Geld kann man auch neu bauen“.

Und so kam es zu diesem Blog. Eines Tages tauchte ein Grundstück im zwischenzeitlich als „Traumort“ erkorenen Ort auf. Ein bis zwei Anrufe und eine Autofahrt später standen wir auf dem Grundstück in Schwanau/Ottenheim und trauten unseren Augen nicht.
Heimliche Wünsche gingen hier in Erfüllung: Ruhe, ein Bach neben dem Grundstück, der richtige Ort (Flach, Warm, genügend Infrastruktur, Autobahnnähe, ein Flugplatz in der Nähe u.v.m).

Am nächsten Tag war eine Anzahlung getätigt und das Grundstück fest reserviert.

Jetzt wird es eben doch ein Neubau!

Hier schon mal ein erstes Bild vom Grundstück. In nächster Zeit kann ich hoffentlich schönere machen.

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Leider muss die schöne Trauerweide weg. Genau dort „muss“ das neue Haus stehen.